Bärbel Matz-Walter Heilpraktikerin Psychotherapie
Bärbel Matz-Walter Heilpraktikerin Psychotherapie

Das heimliche Glück - Seitensprünge

 

Das heimliche Glück: Warum hinter Seitensprüngen oft Depressionen stecken

von Bärbel Matz-Walter 
verfasst am 14.10.2016

Manche, die fremdgehen, füllen die innere Leere in ihrem Herzen mit Aufregung und Verliebtsein„Mein Partner geht fremd“ oder „Ich habe meinen Partner betrogen!“ – solche Geständnisse sind keine Seltenheit. Was sind die Auslöser des Seitensprungs?

Nach meiner Erfahrung leiden die Betroffenen oft unter einer verdeckten Depression. Sie fühlen nichts mehr, sondern nur noch innere Leere. Es ist langweilig geworden in ihrem Leben. Also gehen sie auf die Suche, bewusst oder unbewusst.

Im Rausch der Endorphine

Die Betroffenen suchen im Abenteuer und in der Verliebtheit einen Ausweg. Denn wenn wir uns verlieben, schüttet unser Gehirn genau die Endorphine aus, die uns euphorisch machen und wie ein Antidepressiva wirken.

Das Belohnungssystem unseres Gehirns wird dann mit Glücksbotenstoffen überflutet, wie bei einem Rausch mit Drogen und Alkohol. Das ist mit Hilfe des MRT wissenschaftlich nachgewiesen. Diese Überflutung mit Botenstoffen kann zur Sucht führen und sogar zum Stalking.

Herausforderungen und Emotionen statt innerer Leere

Spannend daran ist: Wenn es ein Geheimnis ist, kann es mir keiner nehmen. Das macht die Situation noch aufregender. Mein Gehirn muss eine hohe Leistung erbringen, denn es überlegt sich Lügen und kreative Verknüpfungen auf hoher Ebene. Ich bin gefordert! 

Werden die Betroffenen erwischt oder offenbaren sie sich, weil sie ihr neues Glück leben und für immer festhalten wollen, kommt es zum Höhepunkt des Dramas. Die Betroffenen erleben starke Gefühle. Die innere Leere ist beendet. Auch der Schmerz ist ein wichtiges Gefühl in der Liebe. Wie im Märchen! Oder?

Natürlich besteht die Gefahr, dass die Depression nach einiger Zeit zurückkehrt und alles von vorn beginnt.

Depressive neigen zum GrübelnSymptome einer beginnenden Depression

Depressionen beginnen mit schleichenden Symptomen, wie zum Beispiel Grübelzwang. Immer dieselben Gedanken kreisen im Kopf und finden keine Lösung.

Antriebsschwäche und sozialer Rückzug, leichte Verletzlichkeit und Reizbarkeit, Aggressionen, Schlafstörungen beim Ein- und Durchschlafen oder ein Morgentief können ebenfalls Alarmsignale sein.

Mögliche Auslöser

Die Auslöser sind sehr unterschiedlich. Hier einige Beispiele:

  • Entwürdigung
  • Arbeitslosigkeit
  • Trauer
  • Unfall
  • Viruserkrankung

Den Betroffenen erscheint alles sinnlos. Sie können plötzlich ihrem Sport oder Hobby nicht mehr nachgehen. Ihnen fehlen Struktur und Pflichten, die ihren Tag gestalten.

Bewegung, Sport, Kollegen und Freunde sind nicht mehr da, doch sie sind sehr wichtig, um Freude zu empfinden. Vor dem Computer zu sitzen und Spiele zu spielen oder im Internet zu stöbern lenkt ab, baut aber kein Serotonin auf, das bekanntlich die Stimmung hebt.

Wege aus der Krise

Wichtig ist, das jetzt professionelle Hilfe erforderlich ist. Ein aufmunterndes "Wird schon wieder" oder "Jetzt stell dich mal nicht so an" wird die Situation nicht verändern, sondern sie meist verstärken. Der Depressive sitzt schließlich stundenlang herum und will aktiv werden. Im Kopf gelingt es, aber der Körper bewegt sich nicht.

 

 

 

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